Succow Stiftung startet mit einem neuen Projekt in den baltischen Staaten in der 5. Runde der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) des BMU

Das Projekt baut auf den Ergebnissen eines vorangegangenen EUKI-Projekts unter der Leitung der Michael Succow Stiftung auf und konzentriert sich auf den Wissenstransfer und den Aufbau von Kapazitäten für die praktische Umsetzung von Paludikultur und Carbon Farming auf Mooren in Estland, Lettland und Litauen.

Das Projektkonsortium wird maßgeschneiderte Paludikultur-Trainingsprogramme für baltische Praktiker*innen und Landnutzer*innen entwickeln, die mit der Nutzung von Mooren tätig sind und wird das öffentliche Bewusstsein für eine klimafreundliche Transformation der baltischen Moornutzung schärfen.

Es wird eine Wissensbasis schaffen, um die Umsetzung von Paludikultur im Baltikum von der Pilotphase bis hin zur besten Praxis voranzutreiben. Und schließlich wird ein Pan-Baltisches Netzwerk für Carbon Farming auf Moor aufgebaut und gestärkt, das politische Beratung bietet und eine Vergütung der Ökosystemleistungen fördert, die von baltischen Moorklimawirten in Zukunft erbracht werden können. Die Projektpartner sind, der Estonian Fund for Nature in Estland, das Lake and Peatland Research Centre in Lettland und die Foundation for Peatland Restoration and Conservation in Litauen.

Baltische Entscheidungsträger*innen und Projektpartner*innen vor einer Wasserbüffelherde auf Pflegeflächen im Berliner Stadtgebiet während einer Paludikultur-Studienreise im vorangegangenen EUKI Projekt. Der initiierte Fachdialog auf politischer und administrativer Ebene soll jetzt ausgebaut und auf die praktische Ebene gebracht werden. Die Umsetzung der vorgeplanten baltischen Paludikultur-Pilotprojekte soll begleitet und zu Best-Practice-Beispielen mit praktischem Capacity Building für Paludikultur und Carbon Farming auf Moor entwickelt werden. (c) Jan Peters.