Eva-Kleinn-Stipendium

Forschung in den Ländern des Ostens in Erinnerung an Eva Kleinn

Die Landschaftsökologin Eva Kleinn (1971–2005) hat sich in außergewöhnlicher Weise für den Schutz der Natur, für nachhaltige regionale Entwicklung und für interkulturelle Zusammenarbeit in Russland, Zentralasien und im kaspischen Raum eingesetzt. Da ihr nur ein kurzes Wirken möglich war, wurde dieses Stipendium ins Leben gerufen, um ihr Engagement und ihre Haltung lebendig zu halten.

Über einen Zeitraum von 20 Jahren ermöglichte das Eva-Kleinn-Stipendium jungen in- und ausländischen Wissenschaftler*innen Forschungsaufenthalte und Projekte in dieser Region. Zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten konnten dadurch wissenschaftlich arbeiten, internationale Netzwerke aufbauen und sich langfristig für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung in ihren Herkunftsländern engagieren – ganz im Sinne von Eva Kleinn.

Das Stipendium wurde von Wally und Volker Kleinn im Andenken an ihre Tochter initiiert und über zwei Jahrzehnte mit großer persönlicher Verbundenheit, Vertrauen und Beständigkeit getragen. Dafür sind wir ihnen zu tiefem Dank verpflichtet. Mit ihrer Unterstützung wurde nicht nur Forschung ermöglicht, sondern ein lebendiges Andenken geschaffen, das bis heute Wirkung entfaltet.

Das Eva-Kleinn-Stipendium wird derzeit nicht neu ausgeschrieben. Diese Seite dient der Erinnerung an Eva Kleinn, an die geförderten Projekte und an die Menschen, die durch dieses Stipendium geprägt wurden.

Förderung für junge Wissenschaftler*innen aus In- und Ausland bei Forschungsarbeiten in Russland, Zentralasien und Kaukasus

Laufzeit: 2006-2026

Themenfelder: Naturschutz, nachhaltige regionale Entwicklung, Naturbildung
 

Porträts Eva-Kleinn-Stipendium

Yury Bakur

Great Forest: prospects for creating a National Park (Southwestern Belarus)

Великий Лес: перспективы создания национального парка (Юго-Западная Беларусь)

Juni 2025 und Oktober bis Dezember 2025

Yury Bakur ist Biologe aus Belarus und war an zahlreichen Naturschutzprojekten in seinem Heimatland beteiligt. Zwölf Jahre lang forschte er in den Wüsten Zentralasiens, bevor ihn seine enge Verbundenheit zu seiner Heimat zurückführte.

Rund um das Dorf, in dem er geboren wurde, liegen drei lokale Schutzgebiete. Yury verfolgt das langfristige Ziel, diese Gebiete zu einem gemeinsamen Nationalpark zusammenzuführen. Trotz der Meliorationsmaßnahmen der 1980er Jahre haben die Landschaften ihre ökologische Kohärenz weitgehend bewahrt. Sie bieten bis heute wichtigen Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere wie den Seggenrohrsänger, den Schelladler und verschiedene Orchideenarten, darunter den Frauenschuh. Je intensiver er die Region erforscht, desto sicherer ist er sich, dass er den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Im Rahmen des Eva-Klein-Stipendiums erarbeitet Yury eine wissenschaftlich fundierte Strategie zur Einrichtung eines Nationalparks. Dabei stützt er sich sowohl auf internationale Erfahrungen als auch auf Empfehlungen von Forschenden der Universität Greifswald. Während des Stipendiums führte er Feldforschungen durch, darunter detaillierte Erfassungen von Greifvögeln sowie eine Bewertung des Zustands der Seggenrohrsänger-Population. Zudem arbeitet er an der Entwicklung von Öko-Pfaden und betreibt einen thematischen Videoblog auf Instagram, um Einblicke in seine Arbeit und die Region zu geben.

Supervisoren: Jens Wunderlich und Andrei Abramchuk


Yeva Danielyan

Biosphere Reserves as Model Regions for Climate Change Mitigation and Adaptation – Capacity Development for the Establishment of the Dilijan Biosphere Reserve in Armenia

Yeva Danielyan, Doktorandin an der Fakultät für Geografie und Geologie der Staatlichen Universität Eriwan, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in Armenien. Mit einem MSc in Hydrometeorologie und einem B.S. in Geografie von derselben Universität verfügt sie über ein starkes akademisches Fundament. 
Seit 2019 hat Yeva in verschiedenen Funktionen gearbeitet, unter anderem als Forscherin im „Pontos“-Projekt an der American University of Armenia und als Senior Specialist im armenischen Umweltministerium. Zu ihren vielfältigen Erfahrungen gehören auch Tätigkeiten bei Soluton LLC, Wigmore Group CJSC und UNECE/FAO-Projekten mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Forstwirtschaft und Umweltüberwachung. 
Derzeit arbeitet Yeva als Projektassistentin bei der Michael Succow Stiftung im Rahmen des Projekts Capacity Development for the Establishment of the Dilijan Biosphere Reserve in Armenia“. Zu ihren Aufgaben gehören die Analyse von Grundlagendaten und die Erstellung von Hintergrundinformationen und Karten für die Entwicklung des Biosphärenreservats, die Ermittlung von Informationslücken und erforderlichen Studien, die Mitwirkung an der Entwicklung von Sensibilisierungsmaterialien, die Planung und Durchführung von Exkursionen, Workshops, Schulungen und Studienreisen sowie die Vorbereitung der entsprechenden Dokumente. 

Supervisor: Nika Malazonia

Update: Yeva Danielyan aus Armenien hat daran mitgewirkt, dass in ihrem Land das erste Biosphärenreservat entstehen wird.

Aibat Muzbay

Entwicklung von Empfehlungen für ein nachhaltiges Management der Antilopenpopulation in der Ural-Saiga-Region zur Verringerung der Konflikte zwischen Mensch und Wildtier in Kasachstan

Oktober 2023 bis Februar 2024

Im Rahmen des Eva-Kleinn-Stipendiums wird Aibat, die während seines Masterstudiums an der Universität Greifswald gesammelten Daten auswerten. Erkenntnisse über die Vegetationsvielfalt, die Verteilung der landwirtschaftlichen Nutzflächen und das Verhalten der Saiga-Antilope in der Uralregion sind von großer Bedeutung für die Entwicklung von Empfehlungen für Entscheidungsträger. Darüber hinaus spielt die Sichtweise der lokalen Bevölkerung eine zentrale Rolle bei der Entschärfung von Konflikten zwischen Mensch und Wildtieren. Durch die gezielte Zusammenarbeit von Ökosystem und menschlichen Aktivitäten wird die Aussicht auf eine Koexistenz gestärkt und die Erhaltung einer der wichtigsten Arten in der kasachischen Steppe für die kommenden Jahre sichergestellt. Die Empfehlungen, die Aibat im Rahmen des Eva-Klein-Programms entwickelt hat, werden ein integraler Bestandteil seiner Masterarbeit im Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz sein. 

Supervisor: Rustam Murzakhanov

Update: Aibat Muzbay aus Kasachstan, arbeitet gemeinsam mit dem NABU International an einer nachhaltigen Nutzung der stetig wachsenden Saigapopulation. 2025 hat er auf der internationalen Artenschutzkonferenz CITES COP20 in Samarkand das Nutzungskonzept vorgestellt. 


Bulgan Odmaa

Projektassistentin für das Projekt „Auf dem Weg zur Welterbenominierung der ostmongolischen Steppen"

Bulgan Odmaa hat einen Bachelor-Abschluss in Geografie von der Nationalen Universität der Mongolei und macht einen Master-Abschluss mit einer Arbeit über Weißnackenkraniche. Seit 2021 arbeitet sie als Wissenschaftlerin bei der NGO Mongolian Bird Conservation Center. In ihrer vorherigen Funktion in der Verwaltung der ostmongolischen Schutzgebiete war sie als Expertin für die Welterbe- und MAB-Gebiete in der Ostmongolei zuständig, wie z. B. für die Landschaften des Welterbes Daurian, das MAB-Gebiet Dornod Mongol und das MAB-Gebiet Tosonkhulstai. Sie war für die Erforschung und Verwaltung dieser wichtigen Schutzgebiete verantwortlich.

Aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrung im Schutzgebietsmanagement erhielt sie das Eva-Klein-Stipendium der Michael Succow Stiftung, wo sie derzeit als Assistentin für das Projekt "Towards the World Heritage Nomination of the Eastern Mongolian Steppes" tätig ist. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Erstellung von Einführungsmaterialien, die Planung von Exkursionen, die Vorbereitung von Dokumenten für Arbeitsgruppensitzungen und die Förderung der Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Projektteams, um eventuelle Lücken zu schließen.

Supervisor: Nika Malazonia

Update: Bulgan Odmaa aus der Mongolei hat uns bei zwei Welterbenominierungen in der Mongolei unterstützt, um das letzte große Steppenökosystem der Erde und die Wüste Gobi dauerhaft zu sichern.

Uchrakhzaya Tserenbat

Projektassistentin für das Projekt „Auf dem Weg zur Welterbenominierung der ostmongolischen Steppen"
April bis Juni 2022

Uchrakhzaya Tserenbat hat einen Bachelor-Abschluss in Management der Ökologie und des Umweltschutzes an der Universität der Geisteswissenschaften der Mongolei. Seit 2019 arbeitet sie als Forscherin im Mongolian Bird Conservation Center (NRO) und ist Koordinatorin der Chukh Bird Research Station, der einzigen Station, die sich auf Küstenvögel und insbesondere deren Migrationsökologie konzentriert. In den letzten Jahren konzentrierte sie sich auf Feuchtgebiets- und Steppenschutzprojekte in der östlichen Mongolei. Sie hat Erfahrung mit der Planung und Verwaltung von Schutzgebieten.

Während ihres zweimonatigen Eva-Kleinn-Stipendiums bei der Michael Succow Stiftung arbeitete Uchrakhzaya als Assistentin im Projekt "Towards the World Heritage nomination of the Eastern Mongolian steppes" und entwickelte einführende Broschüren und plante weitere Exkursionen. Außerdem bereitete sie in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen die erforderlichen Unterlagen für weitere Arbeitsgruppensitzungen ihres Projekts vor. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die Teammitglieder zu vernetzen und sich darauf zu konzentrieren, die Lücken im laufenden Projekt zu schließen.

Supervisor: Nika Malazonia


Irina Grigoryeva

Oktober 2021 bis Dezember 2022

Irina Grigoryeva unterstützte die Michael Succow Stiftung im Bereich Entwicklung des Naturtourismus im Mangistau Oblast Kasachstans, welcher im Rahmen des Central Asian Desert Initiative (CADI) Projekts und der International Climate Initiative (IKI) gefördert wird.
Derzeit studiert Irina im Masterprogramm Landschaftsökologie an der Universität Greifswald. Zudem arbeitet sie in der kasachischen Naturschutzorganisation "Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan" (ACBK), welche eine der NGO Partner vor Ort im CADI-Projekt ist.

Pavlo Ardanov

Combination of observational and functional trait-based approaches in developing a polyculture design tool
Dezember 2020 bis April 2021

Während seines 5-monatigen Eva-Kleinn-Fellowship an der Michael Succow Stiftung wird Pavlo eine Forschung zur Gestaltung von Pflanzenpolykulturen (Intercropping und Fruchtfolgeprogramme) mit Gemüse und Blattgrün betreiben und die Entwicklung der von der Gemeinschaft unterstützten Landwirtschaft (CSA) in der Ukraine fördern. Pavlo entwickelt einen integrierten Ansatz für die Gestaltung von Pflanzenpolykulturen auf der Grundlage der Optimierung der Vielfalt der Pflanzenmerkmale und der multifunktionalen (Permakultur-)Systemoptimierung basierend auf der Pflanzenintegration innerhalb von Betriebsfunktionszonen, Managementanforderungen, ähnlicher Verarbeitung, Ressourcenbedarf und Wachstumsmerkmalen. Die wichtigsten Projektergebnisse sind:

  • Leitlinien für Intercropping- und Fruchtfolgeregelungen mit Gemüse und Blattgrün für das klimate Klima in gemäßigtem Gemäßigten, zugeschnitten auf diversifizierte kleine und mittlere Erzeuger, insbesondere für gemeinschaftsunterstützte Agrarprogramme (CSA).
  • Wissenschaftliche Veröffentlichung mit dem Rückblick auf erfolgreiche Anbau-Polykulturpraktiken und -einschränkungen unter deutschen CSA-Landwirten.
  • Aufgezeichnete Präsentation aus dem CSA Online-Seminar.
  • CSA-Richtlinie ins Ukrainische übersetzt

Supervisor: Sibylle Faust


Bektemir Osmonali

August 2019

Bektemir Osmonali unterstützt die Michael Succow Stiftung beim Aufbau eines der ersten digitalen Herbars in Kasachstan im Rahmen der Central Asian Desert Initiative Projekts (CADI) der International Climate Initiative (IKI). Siehe https://www.flora-kaz.de/. Bektemir arbeitet weiterhin am botanischen Institut (Almaty) in Kasachstan (www.botsad.kz). Dort arbeitet er an seiner Doktorarbeit und verantwortet die weitere fachliche Administration des digitalten Herbars einschliesslich die Einbindung und Ausbildung von Studierenden und PraktikantInnen in die Arbeit mit dem Herbar. Zudem gewährleistet er die ständige Aktualisierung des Herbars.

 

Sarangerel Ichinkhorloo

Oktober 2019 bis Februar 2020

Sarangerel Ichinkhorloo wirkte bei der Welterbenominierung der Ostmonogolische Steppen mit. Sie ist Expertin zum Thema Vogel- und Pflanzenbestimmung und war verantwortlich für die Organisation und Administation einer Expedtion in die Steppen. Bis Sommer 2022 war Sarangerel Mitarbeiterin in einer mongolischen Naturschutzorganisation (mbcc.mn). Danach gründete sie ihre eigene Naturschutzorganisation, wovon sie nach wie vor die Direktorin ist. In dem neu beantragen Mongolei Projekt wird die Michael Succow Stiftung mit der mbcc zusammenarbeiten.


Gankhuyag Purev-Ochir

Februar bis April 2018

Gankhuyag Purev-Ochir lieferte Unterstützung bei der Welterbenominierungen Ostmongolische Steppen sowie Gobi. Er gründete die Umweltorganisation "Mongolian Bird Conservation Centre" (mbcc.mn), deren Co-Direktor er nach wie vor ist. Momentan arbeitet Gankhuyag an seiner Doktorarbeit über Saxaulhäher und steht immer noch im Kontakt mit der Michael Succow Stiftung.

Ilgar Maharramov

Dezember 2016 bis April 2017

Ilgar Maharramov betreibt Literaturrecherche zu Weidemanagement in der Afar region in Äthiopien. Zudem absolvierte Ilgar ein Masterstudium in "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald.


Fatemeh Ahmad Kamali

November 2015 bis März 2016

Fatemeh Ahmad Kamali's Forschungsschwerpunkt ist  Nachhaltiges Management von Biosphärenreservaten im Iran, wozu sie an Vorlseungen des Masterstudiengangs "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald teilnahm. 
Sie ist seit 2016 Mitarbeiterin der Michael Succow Stiftung und zustädnig für Projekte über Biosphärenreservate, Welterbegebiete, Zivilgesellschaft im Iran, Oman und Azerbaijan.

Aida Eyvazzadeh

Juli bis Dezember 2015

Aida Eyvazzadeh wirkte bei einem Projekt zur Kartierung von Moorgebierten im Iran mit. Kontakt besteht über das Greifswalder Moor Centrum.


Mona Poorzady

Klimaveränderungen im Zagros-Gebirge, Iran
Juli bis Oktober 2015

Mona Poorzady arbeitet in verschiedenen Umweltorganisationen.

Alisher Shukurov

Oktober 2013 bis April 2014

Alisher Shukurov berät die Stiftung zu politischen und rechtlichen Fragen in Usbekistan und unterstützt die Netzwerkarbeit im Land. Zudem absolvierte er ein Masterstudium im Fach "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald.
Alisher half beim Aufbau des Landesbüros der FAO und war Direktor des Büros zwischen 2014 und 2020. Seit 2020 ist er der persönlicher Berater des usbekischen Landwirtschaftsministers. 

Update: Alisher Shukurov wurde stellvertretender Landwirtschaftsminister in Usbekistan. Bis heute steht er uns verbindlich und unterstützend zur Seite.


Rana Kaviani

Klimaveränderungen im Zagros-Gebirge, Iran
November 2012 bis November 2013

Rana Kaviani promovierte zur vergleichenden Untersuchung und Bewertung von Biosphärenreservaten im Iran. Sie war Mitarbeiterin der Michael Succow Stiftung in Projekten im Iran und ist seit 2019 Mitarbeiterin eines Greifswalder Pharmaunternehmens.

Jemshid Muhammedov

März bis Juli 2011

Jemshid Muhammedov hat eine Ausbildung im Bereich der landschaftsökologischen Themen durch die Teilnahme an Vorlesungen im Masterstudium "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald. Er ist Mitarbeiter im Ministry of Nature Protection Turkmenistan.


Jahan Annachariyeva

Januar bis Juni 2010

Jahan Annachariyeva absolvierte ein Masterstudium im Bereich "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald.

Sie unterstützt die Stiftung in fachlichen Angelegenheiten in Turkmenistan. Wie zum Beispiel bei der Erstellung der Welterbenominierung der Winterkalten Wüsten des Turan. Sie ist Mitarbeiterin in verschiedenen Projekten des turkmenischen Ministeriums für Umwelt und Ressourcen und eine wichtige Kontaktperson für die Stiftung im Ministerium.

Viktoria Kim

Januar 2010 bis Juni 2011

Viktoria Kim studierte „Nature conservation and Landscape ecology"  an der Universität Greifswald und arbeitet in der Stiftung mit verschiedenen Arbeitszeitumfängen. Dank der Fach-, Sprach- und Landkenntnisse im Postsowjetraum, sowie Dank ihrer Kontakte nach Turkmenistan ist sie ein wichtiger Teil der Arbeitsgruppe Internationales geworden.


Amangul Ovezberdyyeva

Dezember 2007 bis Oktober 2008

Amangul Ovezberdyyeva absolvierte ein Masterstudium im Bereich "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald. 
Sie half bei vielen Projekten in Naturschutzorganisationen wie www.carececo.org oder dem nationalen Wüstenforschungsinstitute NIDFF. Seit 2016 ist sie Projektkoordinatorin eines UNDP Projektes in Turkmenistan “Supporting climate resilient livelihoods in agricultural communities in drought-prone areas of Turkmenistan”. Amangul ist Mitarbeiterin in verschiedenen Projekten des turkmenischen Ministeriums für Umwelt und Ressourcen und wichtige Kontaktperson für die Stiftung im Ministerium.

Jamal Hanmedova

Dezember 2007 bis Oktober 2008

Jamal Hanmedova absolvierte ein Masterstudium im Bereich "Nature conservation and Landscape ecology" an der Universität Greifswald. Sie ist Fachexpertin im UNDP/GEF Projekt “Sustainable Cities in Turkmenistan: Integrated Green Urban Development in Ashgabat and Avaza”. Zudem ist sie Mitarbeiterin in verschiedenen Projekten des turkmenischen Ministeriums für Umwelt und Ressourcen und eine wichtige Kontaktperson für die Stiftung im Ministerium.


Walter Wucherer

Mai bis Juni 2007

Walter Wucherer leistete einen wichtigen Beitrag bei dem Projekt zur Flora und Kohlenstoffsenken von Wüsten und Steppen in Turkmenistan und Kasachstan.

Update: Er konnte den wissenschaftlichen Grundstein legen für unsere langjährige und beständige Arbeit in den mittelasiatischen Wüsten in Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan.

Elyas Ramezani

Late-Holocene Vegetation History of Central Caspian (Hyrcanian) Forests, Northern Iran
Juni bis September 2006, März 2007

Elias Ramezani promovierte zum Thema "Late-Holocene Vegetation History of Central Caspian (Hyrcanian) Forests, Northern Iran".

Update: Elias Ramezani Kakroudi hat die Grundlagen gelegt für die spätere erfolgreiche Weltnaturerbenominierung der Hyrkanischen Wälder im Iran.