Naturschutzgebiet Lanken

Ein Wald in ständiger Dynamik von Wind und Wasser

An der Küste des Greifswalder Boddens gelegen, unterliegt der Küstenwald Lanken der ständigen Dynamik von Wind und Wasser. Wo heute der Wald steht, befand sich noch vor ein paar hundert Jahren ein Flachgewässer. Daran erinnert der slawische Name Lanken. Er bedeutet "feuchte Niederung". Seit 1957 steht die Fläche unter Naturschutz.  

2003 übertrug der Bund diese als Teil des Nationalen Naturerbes an die Succow Stiftung. Hier sollen wertvolle Lebensräume erhalten werden, da sie vielen speziell angepassten Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bieten. Bevor die Natur sich selbst überlassen bleibt, entnimmt die Stiftung die von Menschen eingebrachten standortfremden Baumarten wie Fichten und Douglasien und baut angelegte Gräben schrittweise zurück. 

Entdecken Sie die Fläche auch mithilfe unserer App Echt:Natur

Ein gut begehbarer Waldweg und der Lankener Strand eignen sich für entspannte Spaziergänge durch das Naturschutzgebiet.

Erlenbruch (Foto: St. Schwill)

Lanken

Lage: 16 km nordöstlich von Greifswald

Größe: ca. 57 ha

Lebensräume: Küstendünen-Kiefernwald, Erlenbruchwald

Arten: Seeadler, Waldkauz, Waldkiefer, Stieleiche, Esche, Filzige Pestwurz, Kleine Bibernelle

Schutzzweck: Wildnisentwicklung, ungestörte Natur in ostseetypischer Küstenlandschaft

Schutzstatus: Naturschutzgebiet und "Greifswalder Bodden, Teile des Strelasundes und Nordspitze Usedom"

Im Eigentum seit: 2003

 

Ansprechpartnerin

Luise Rothe
Expertise: Waldökologie, nachhaltige Landnutzung, Umweltbildung

luise.rothe[at]succow-stiftung.de


Tel +49 3834 83542 21