10 Jahre „Wildnis in Deutschland“ – Succow Stiftung feiert mit

Vor zehn Jahren gründeten Naturschutzorganisationen die Initiative Wildnis in Deutschland, um mehr großflächige, unberührte Natur in unserem Land zu schaffen. Heute sind 21 Organisationen dabei – darunter die Michael Succow Stiftung – und setzen sich gemeinsam für das Ziel ein, bis 2030 zwei Prozent der Landesfläche als Wildnis zu sichern.

Noch gibt es nur 0,62 Prozent echte Wildnis in Deutschland. Doch dank Forschung, Flächenkauf, politischer Arbeit und Förderprogrammen wächst der Anteil stetig. Die Initiative koordiniert sich seit 2023 im neu geschaffenen Wildnisbüro in Berlin.

Wildnis bedeutet: Natur darf sich ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Sie ist ein Rückzugsort für seltene Arten, ein wichtiger Baustein im Klimaschutz und ein Schatz für kommende Generationen.

Weitere Infos: wildnisindeutschland.de

 


Die Initiative Wildnis in Deutschland

Mehr Wildnis in Deutschland – das ist das Ziel der 21 Naturschutzorganisationen, die sich in der Initiative Wildnis in Deutschland zusammengeschlossen haben. Großräumige Wildnis gibt es derzeit nur auf 0,62 Prozent der deutschen Landesfläche. Bis zum Jahr 2030 sollten es laut Nationaler Biodiversitätsstrategie zwei Prozent sein. Daher setzt sich die Initiative dafür ein, dass große, unzerschnittene Wildnisgebiete entwickelt und gesichert werden. Dabei wird ein konsequenter Wildnisansatz verfolgt. Dieser ergibt sich aus den Positionen, welche die 21 Naturschutzorganisationen abgestimmt haben: dem Wegweiser zu mehr Wildnis in Deutschland


Wer ist Teil der Initiative Wildnis in Deutschland? 

Im Jahr 2015 kam erstmals unter der Leitung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt 1858 e.V. eine Gruppe aus Naturschutzorganisationen als „Redaktionsgruppe Wildnis“ in Berlin zusammen. 2017 waren es bereits 16 Naturschutzorganisationen, die sich zur Initiative Wildnis in Deutschland zusammenschlossen. 2023 wurde das Wildnisbüro Deutschland in Berlin eingerichtet, zu dessen Aufgaben auch die Koordination der Initiative Wildnis in Deutschland gehört. Die Initiative ist heute ein Verbund aus 21 Naturschutzorganisationen: Bundesverband Beruflicher Naturschutz, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), BUNDstiftung, Deutsche Umwelthilfe, Deutsche Wildtier Stiftung, EuroNatur, Greenpeace e. V., Gregor Louisoder Umweltstiftung, GRÜNE LIGA Landesverband Berlin, Heinz Sielmann Stiftung, Loki Schmidt Stiftung, Michael Succow Stiftung, Naturschutzbund Deutschland (NABU), NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Nationale Naturlandschaften e. V., Naturstiftung David, Naturwald Akademie, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – Die Wildnisstiftung, Vogelschutz-Komitee e. V., WWF Deutschland, Zoologische Gesellschaft Frankfurt e. V.


Meilensteine Wildnis in Deutschland

2015: Gründung der Initiative Wildnis in Deutschland

  • Oktober 2015 erstes Treffen der „Redaktionsgruppe Wildnis“ unter Leitung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt 1858 e.V. in Berlin
  • 2017 Umbenennung in Initiative Wildnis in Deutschland, 16 Mitglieder

2015: Hessen weist acht Prozent des Staatswalds als Naturwald aus

  • NABU, WWF, Greenpeace und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt 1858 e.V. arbeiteten in Hessen zusammen, damit die Ausweisung in Form 1.000 Hektar großer Waldnaturschutzgebiete erfolgt.

2016:   Die Website wildnisindeutschland.de geht online

  • Die Website dient als zentrale Plattform für Wildnis in Deutschland
  • Bereitgestellt werden u.a. Informationen zu allen Wildnisgebieten, aktuelle Meldungen, der Wegweiser zu mehr Wildnis (12 Wildnis-Positionen), Fördermöglichkeiten, Gute Gründe für Wildnis, Medien rund um Wildnis etc.

2016: Die Wildnisstudie Mecklenburg-Vorpommern wird veröffentlicht

  • Im Auftrag der Naturstiftung David erstellt die Michael Succow Stiftung die erste Wildnispotenzialstudie für Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die Wildnispotenzialstudie ist eine wichtige Grundlage zur Identifikation geeigneter Flächen für großflächige Wildnisgebiete

2017: Umbenennung in Initiative Wildnis in Deutschland

  • 2017 gibt es 18 Mitglieder: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), BUNDstiftung, Deutsche Umwelthilfe, EuroNatur, Greenpeace e. V., Gregor Louisoder Umweltstiftung, GRÜNE LIGA Landesverband Berlin, Heinz Sielmann Stiftung, Michael Succow Stiftung, Naturschutzbund Deutschland (NABU), NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Nationale Naturlandschaften e. V., Naturstiftung David, Naturwald Akademie, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, Vogelschutz-Komitee e. V., WWF Deutschland, Zoologische Gesellschaft Frankfurt 1858 e. V.

2017: Broschüre Wegweiser zu mehr Wildnis wird von der Initiative veröffentlicht

  • der Wegweiser zu mehr Wildnis enthält Handlungsempfehlungen und Gute Gründe für mehr Wildnis.
  • Aktuell 12 Positionen, die mit allen Mitgliedsorganisationen abgestimmt sind: Wildnis sichert biologische Vielfalt, Wildnis und Große Beutegreifer, Wildnis und Natura 2000, Wildnis und Erderhitzung, Wildtiermanagement, Wildnis und Große Pflanzenfresser, u.a.

2018: NABU-Stiftung erwirbt Anklamer Stadtbruch in Mecklenburg-Vorpommern

  • Rund 1.300 Hektar erwirbt die NABU-Stiftung Ende 2018 von der Stadt Anklam. Heute ist der Anklamer Stadtbruch ein rund 2.000 Hektar großes Wildnisgebiet mit Mosaik aus Moorwäldern, Röhrichten, Seggenrieden und Flachseen.

2018: Wildnisgebiet Mittlere Hainleite am Possen in Thüringen entsteht

  • Die Thüringer Landesregierung beschließt, dass fünf Prozent des Staatswaldes als Naturwald ausgewiesen wird, darunter ist auch das rund 1.000 Hektar große Gebiet Mittlere Hainleite am Possen. Die Naturstiftung David trug zu diesem Erfolg bei.

2018: Hessische Initiativenmitglieder veröffentlichen Naturwaldkonzept für Hessen

  • Mit der Broschüre „Land der Naturwälder: 25 Waldschutzgebiete für Hessen“, setzen sich der NABU Hessen, der BUND Hessen, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und der Naturschutz e.V., die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, Greenpeace und WWF Deutschland gemeinsam für Naturwälder in Hessen ein
  • Konkrete Vorschläge für 25 große Waldschutzgebiete

2019: Hessen weist über 6000 Hektar Naturwälder aus

  • Damalige hessische Umweltministerin Priska Hinz 6400 Hektar Staatswaldflächen als Naturwaldflächen aus
  • Acht der ausgewiesenen Naturwaldflächen wurden aus dem Konzept „Land der Naturwälder“ übernommen

2019: Die Initiative wächst auf 19 Mitglieder an

  • Die Deutsche Wildtier Stiftung wird Mitglied der Initiative.

2019:   Das Förderprogramm Wildnisfonds startet

  • Das Förderprogramm Wildnisfonds zur Sicherung von großräumigen Wildnisgebieten wird von der Bundesregierung eingerichtet.
  • Die Initiative Wildnis in Deutschland hatte die Einrichtung eines solchen Förderprogramms gefordert, um den Verlust von Arten und Lebensräumen in Deutschland zu stoppen.

2019: Die Wildnisstudie Sachsen wird veröffentlicht

  • Initiiert von der Naturstiftung David und beauftragt vom BUND und dem NABU wird die erste Wildnispotenzialstudie für Sachsen veröffentlicht.
  • Die Wildnispotenzialstudie ist eine wichtige Grundlage zur Identifikation geeigneter Flächen für großflächige Wildnisgebiete

2020:   Agenda für mehr Wildnis veröffentlicht

Ein Aufruf der Initiative Wildnis in Deutschland an die Politik mit den folgenden zentralen Forderungen: Wildnis ermöglichen, Wildnis schützen, Wildnis verzahnen, Wildnis honorieren, von Wildnis lernen à alle Forderungen richten sich an verschiedene politische Ressorts, um diesen zu verdeutlichen, wie sie zum Zwei-Prozent-Wildnisziel beitragen können und ressortübergreifend handeln können

2020: Erweiterung des Nationalparks Kellerwald-Edersee

  • Der Nationalpark wächst um rund 2.000 Hektar; das ist mehr als ein Drittel der bisherigen Fläche. Die Erweiterung wurde im hessischen Konzept „Land der Naturwälder“ empfohlen.

2020: Ausweisung von fünf Prozent der Landeswaldflächen in Sachsen als Naturwald

  • Im Rahmen der NWE5-Ausweisung in Sachsen wurden auf Basis der durch Mitglieder der Initiative Wildnis in Deutschland erstellten Wildnispotenzialstudie auch größere Waldwildnis geschaffen.

2020: 58.000 Hektar als Naturwald in Bayern ausgewiesen

  • Damit sind zehn Prozent des Staatswaldes in Bayern als Naturwald rechtlich geschützt.

2021: Ausweisung des Wildnisgebiets Solling

  • Als Teil des „Niedersächsischen Wegs“ – einer Vereinbarung zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Politik für mehr Naturschutz und Artenvielfalt – wird auch die Entwicklung des Wildnisgebiets Solling mit rund 1.000 Hektar beschlossen.

2021: Wildnisgebiet Westlicher Vogelsberg – Laubacher Wald eingeweiht

  • Gemeinsam weihen die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und das Bundesumweltministerium das Gebiet Laubacher Wald ein. Ein rund 225 Hektar großer Wald, der gemeinsam mit bereits bestehenden Flächen das Wildnisgebiet Westlicher Vogelsberg – Laubacher Wald schafft.

2021: Die Initiative Wildnis in Deutschland wächst auf 20 Mitglieder

  • Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. wird Mitglied der Initiative.

2022:   Wildnispotenzialstudie für Nordrhein-Westfalen

  • BUND, Landesveraband Nordrhein-Westfalen e.V. sowie der NABU Naturschutzbund, Landesverband Nordhein-Westfalen haben die Studie herausgegeben
  • Die Wildnispotenzialstudie ist eine wichtige Grundlage zur Identifikation geeigneter Flächen für großflächige Wildnisgebiete

2022: Die Initiative Wildnis in Deutschland wächst auf 21 Mitglieder

  • Die Loki Schmidt Stiftung wird Mitglied der Initiative.

2022: Die Deutsche Wildtier Stiftung schafft das Wildnisgebiet Aschhorner Moor

  • Mithilfe des Wildnisfonds erwirbt die Deutsche Wildtier Stiftung knapp 500 Hektar Moorwildnis und schafft ein neues Wildnisgebiet.

2022: Bayern weist weitere Naturwaldflächen aus

  • Nach einer ersten Ausweisung von 58.000 Hektar im Jahr 2020 sind es nun insgesamt 83.000 Hektar, die in Bayern als Naturwaldflächen geschützt sind.

2023:   Gründung des Wildnisbüro Deutschland in Berlin

  • Aus der Initiative Wildnis in Deutschland heraus, getragen von der Naturstiftung David, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, wurde 2023 das Wildnisbüro Deutschland als feste Anlaufstelle gegründet.
  • Das Wildnisbüro Deutschland ist u.a. Sitz des Koordinationsteams der Initiative Wildnis in Deutschland sowie der KlimaWildnisZentrale.

2023: Eröffnung der KlimaWildnisZentrale

  • Sie ist die für Deutschland zentrale Beratungsstelle zum Thema Wildnis im Zusammenhang mit Natürlichem Klimaschutz und hat ihren Sitz im Wildnisbüro Deutschland.

2023:   Wildnispotenzialstudie Niedersachsen

  • von der Heinz-Sielmann-Stiftung und der Naturstiftung David beauftragt und unterstützt von der Regina Bauer Stiftung, Greenpeace und der ZGF. 
  • Die Wildnispotenzialstudie ist eine wichtige Grundlage zur Identifikation geeigneter Flächen für großflächige Wildnisgebiete

2023: Königsbrücker Heide erhält internationale Anerkennung als Wildnisgebiet

  • Das Gebiet erhält 2023 die Auszeichnung als internationales Wildnisgebiet der Kategorie Ib IUCN. Die Königsbrücker Heide ist damit das erste deutsche Wildnisgebiet mit dieser Auszeichnung.

2023: Zehn Prozent der Landeswaldflächen in Sachsen als Naturwald ausgewiesen

  • 2020 wurde fünf Prozent ausgewiesen, 2023 erfolgt eine Erweiterung der Ausweisung auf insgesamt zehn Prozent der Landeswaldflächen.

2023: Wildnisgebiet Grünhaus in Südbrandenburg wächst dank Wildnisfonds

  • Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erwirbt mithilfe des Wildnisfonds rund 250 Hektar Wald und erweitert damit das Wildnisgebiet Grünhaus.

2024: Wildnisgebiet Heidehof in Brandenburg wächst dank Wildnisfonds

  • Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – die Wildnisstiftung erwirbt mithilfe des Wildnisfonds rund 600 Hektar und schafft mehr so mehr Wildnis in Brandenburg.

2024: 16.605 Hektar Naturwaldfläche im Landeswald Brandenburg ausgewiesen

  • Mit der Ausweisung von 16.605 Hektar erreicht Brandenburg das NWE10-Ziel (insgesamt 26.197 Hektar an Naturwaldentwicklungsflächen im Landeswald
  • Gemeinsam mit Eigentumsflächen von Mitgliedern der Initiative Wildnis in Deutschland führen Teile dieser Naturwaldausweisungen zur Vergrößerung von Wildnisgebieten, z.B. Grünhaus Ost oder Tangersdorf

2024: Daubaner Wald in Sachsen wird Wildnisgebiet

  • Neben dem DBU Naturerbe, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, beteiligte sich auch der Freistaat Sachsen mit ca. 100 Hektar landeseigenen Waldflächen am Projekt „Wildnisgebiet Daubaner Wald“

2024: Start des Förderprogramms KlimaWildnis

  • Gefördert wird die Sicherung von kleinen Wildnisflächen und der regionale Einsatz von KlimaWildnisBotschafter*innen
  • Das Förderprogramm wurde unter Beteiligung der Initiative Wildnis in Deutschland entwickelt. 

2024: Erste bundesweite Wildnisbilanzierung

  • Ergebnis der ersten bundesweiten Wildnisbilanzierung liegen vor. Es gibt aktuell 0,62 Prozent großflächige Wildnisgebiet, mit in den nächsten Jahren konkret geplanten Flächen werden es 0,73 Prozent sein. 
  • Die Studie zeigt, das laut Hochrechnungen Potenzial für 1,67 großflächige Wildnisgebiete mehr wären. 
  • Das 2%-Wildnisziel könnte somit übertroffen werden. Die Studie wurde durchgeführt von der Naturstiftung David, der Heinz Sielmann Stiftung und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt 1858 e.V.

2024: Bundesregierung hält am Zwei-Prozent-Wildnisziel fest

  • Zwei-Prozent-Wildnisziel in der im Dezember 2024 verabschiedeten Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 enthalten

2025: Zehn Jahre Initiative Wildnis in Deutschland

  • Vor zehn Jahren wurde die Initiative Wildnis in Deutschland gegründet: Zehn Jahre Einsatz für einen konsequenten Wildnisansatz. Zehn Jahre Einsatz für mehr Wildnis in Deutschland.

Was ist Wildnis? 

Wildnis charakterisiert Landschaftsteile, in denen natürliche Prozesse eigenständig, ergebnisoffen und dauerhaft ohne menschliche Steuerung ablaufen können. Wildnisgebiete finden sich in Deutschland in Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturschutzgebieten, in ausgewiesenen Naturwäldern oder auch auf Flächen von Naturschutzorganisationen. Um als Wildnisgebiet zu gelten, müssen mindestens folgende drei Kriterien erfüllt sein: 

  • Die Natur kann sich ungesteuert entwickeln – ohne direkte Eingriffe des Menschen. Unbedingt notwendige Eingriffe sind auf ein Minimum reduziert (z. B. rechtliche Vorgaben, Schutz angrenzender Kulturlandschaft).
  • Das Gebiet muss eine zusammenhängende mindestens 1.000 Hektar große Fläche umfassen (für Auwälder, Küsten, Moore und Seen sind auch 500 Hektar ausreichend) oder als Nationalpark bzw. größere Kernzone eines UNESCO-Biosphärenreservats ausgewiesen sein.
  • Das Ziel der Wildnisentwicklung muss dauerhaft abgesichert sein (z. B. durch eine Ausweisung als Naturschutzgebiet oder eine Festschreibung im Grundbuch).

Warum ist Wildnis wichtig? 

Wildnis leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt, zum Klima- und Hochwasserschutz, zu Wissenschaft und Forschung sowie Bildung und Naturerleben. Dabei sind insbesondere großflächige Wildnisgebiete wichtig, um natürlichen Prozessen ausreichend Raum zu geben und um die Wechselwirkungen mit der umliegenden Kulturlandschaft gering zu halten.