Die Veranstaltung machte deutlich, dass sich Zentralasien zunehmend als Vorreiter regionaler Zusammenarbeit im Naturschutz positioniert. Vertreterinnen und Vertreter aus Regierungen, internationalen Organisationen, Naturschutzinstitutionen und Entwicklungszusammenarbeit betonten die zentrale Bedeutung ökologischer Konnektivität für den Erhalt funktionierender Ökosysteme, die Klimaanpassung und den Schutz wandernder Wildtiere.
Ein Schwerpunkt lag auf erfolgreichen regionalen Ansätzen wie der Central Asian Mammals Initiative (CAMI), dem Projekt Central Asian Mammals and Climate Adaptation (CAMCA) sowie dem Ustyurt Memorandum. Sie zeigen, wie politische Vereinbarungen in konkrete Maßnahmen für den Schutz grenzüberschreitender Lebensräume übersetzt werden können.
Die Diskussion unterstrich zudem die wachsende politische Unterstützung für regionale Umweltkooperationen in Zentralasien. Ökologische Konnektivität wurde dabei als strategisches Handlungsfeld für zukünftige Investitionen in Landschaftsschutz, Landrestaurierung, klimaresiliente Entwicklung und wildtierfreundliche Infrastruktur hervorgehoben.
Ein wichtiges Ergebnis des Side Events war die gemeinsame Einschätzung, dass Zentralasien über starke Voraussetzungen verfügt, um als Modellregion für regionale Umweltkooperation zu dienen. Zugleich wurde deutlich, dass der Global Environment Facility (GEF) bereit ist, die weitere Entwicklung regionaler und nationaler Initiativen in zukünftigen Förderzyklen aktiv zu unterstützen.
Fotos: Fariza Adlibekova
