Zusammen mit mongolischen und internationalen Partnern von der International Takhi Group und dem Mongolian Bird Conservation Center veranstaltete die Michael Succow Stiftung das Side Event. Es war sehr gut besucht: Statt der geplanten 30 waren mehr als 70 Teilnehmer*innen, darunter Vertreter*innen von CMS, WWF, WCS, FZG und GIZ sowie Vertreter*innen lokaler Gemeinschaften aus der Mongolei, anwesend.
Nach Grußworten der Abteilungsleiterin für Schutzgebiete des Ministeriums für Umweltschutz und Klimawandel Uranchimeg Tserendorj und der stellvertretenden Generalsekretärin der Nationalen UNESCO-Kommission Uyanga Sukhbataar, folgte ein Teaser des kürzlich national und international mehrfach ausgezeichneten Films „Guardian of Great Gobi“.
Während der Podiumsdiskussion im Anschluss an die Fachvorträge der Succow Stiftung und des Mongolian Bird Conservation Center äußerten zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreter*innen lokaler Gemeinschaften ihre Sorge über Bergbaulizenzen in und um die nominierten Welterbegebiete sowie über einen möglicherweise geplanten neuen Transportkorridor aus China bei Naransevstei am Rand des Great-Gobi-A-Schutzgebietes.
Das Ministerium für Umwelt und Klimawandel bekräftigte daraufhin öffentlich seine Verpflichtung, diese Anliegen ernst zu nehmen und das Vorhaben nicht zu unterstützen. Auch der mongolische Präsident lehnt das Vorhaben ab. Wachsamkeit ist aber geboten, denn die politischen Mehrheiten können sich in der mongolischen Demokratie schnell ändern.
Wir behalten die Entwicklungen weiterhin im Blick und unterstützen die lokalen Vertreter*innen und die sehr aktive mongolische Zivilgesellschaft, auch zum Schutz der Steppen und Wüsten der Mongolei, bei ihren Anliegen.
Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) beauftragte das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit der Durchführung des Projekts „Politikdialog und Wissensmanagement zu Klimaschutzstrategien“ (DIAPOL-CE).
