Die Michael Succow Stiftung unterstützt das UNESCO-Themennetzwerk „People for Living Waters“ dabei, aus der Anerkennung und dem Aufbau nun ein handlungsfähiges Netzwerk zu machen. Ziel ist, dass Biosphärenreservate mit Fokus auf Binnengewässer, Flüsse, Seen und Moore ihre Erfahrungen stärker vernetzen, erfolgreiche Ansätze zu Schutz und Management weiterentwickeln und regional anpassen können, damit Wissen schneller Wirkung entfaltet.
Im Mittelpunkt der Breakout-Session standen die Herausforderungen und Best Practices der beteiligten Biosphärenreservate. In mehreren partizipativen Arbeitsgruppen wurden Erwartungen gesammelt, Themen geclustert und konkrete nächste Schritte für die Netzwerkarbeit auf Grundlage der identifizierten Bedarfe erarbeitet. Auch die Arbeit der armenischen Partner wurde vorgestellt.
Die Michael Succow Stiftung unterstützt Armenien bei der Einrichtung des ersten Biosphärenreservates des Landes in Dilijan. Als zukünftiges Biosphärenreservat kann es aus dem geballten Wissensschatz und den Praxiserfahrungen des globalen Biospährenreservatsnetzwerkes sowie den Mitgliedern des Netzwerkes „People for Living Waters“ profitieren.
Die Ergebnisse werden jetzt für die internationale Fortsetzung des Netzwerkarbeit aufgearbeitet. Damit wird der Weg konsequent von „Recognition to Action“ fortgesetzt: vom Erfahrungsaustausch zu gemeinsamen, umsetzbaren Aktivitäten für die nächste Netzwerkphase.
Partner der Breakout-Session waren das französische MaB Komitee, das Biosphere Reserves Institute sowie als deutscher Praxispartner der Leiter des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue. Die rund 40 Teilnehmenden kamen aus Kanada, Frankreich, Italien, USA, Deutschland und Spanien.
Neben vielen Workshops luden Exkursionen in die atemberaubenden Landschaften der Region, darunter die uralten Nebelwälder an der kanadischen Pazifikküste mit ihren bis zu 800 Jahre alten Douglasien und Rotzedern, zu Gesprächen und zum Netzwerken mit Vertreter*innen aus Biosphärenreservaten der gesamten EuroMaB-Region ein.
Fotos: J. Wunderlich / Michael Succow Stiftung
