Hilfe für eine gute Ernte in Myanmar benötigt

Biosphärenreservat Indawgyi: Helfen Sie – für eine gute Ernte für alle

 

In und um den Indawgyi-See in Nordmyanmar gerät das Ökosystem zunehmend aus der Balance. Die für den Reisanbau auf den umliegenden Feldern immer häufiger eingesetzten Kunstdünger und Pestizide verschmutzen das Grundwasser, den See und seine Zuläufe.

Neben dem Bengalgeier (Gyps bengalensis) sind in dem einzigartigen Feuchtgebiet neun weitere vom Aussterben bedrohte Vogelarten beheimatet. 20.000 Zugvögel überwintern jährlich rund um den See. Die reichen Fischbestände, darunter sechs bisher nur im Indawgyi-See beobachtete Arten, sind durch die voranschreitende Eutrophierung – steigende Nährstoffbelastung, die final zum „Umkippen“ des Gewässers führen kann – bedroht. Und nicht zuletzt sind die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer auf sauberes Trinkwasser angewiesen, Fisch ist neben Reis zweitwichtigste Lebensgrundlage.

Von zentraler Bedeutung für die Gesunderhaltung des Sees ist insbesondere der Reisanbau. Durch eine schnelle Umstellung auf ökologischen Anbau können der See, sein reicher Fisch- und Vogelbestand, stabilisiert werden. Dafür unterstützt die Michael Succow Stiftung u. a. Trainings für den Bioanbau, die Organisation der Bioreiseisbäuer*innen in einer Kooperative und die partizipative Regulierung der Fischerei.

Wie überall gilt auch hier: Mensch und Umwelt müssen wieder ins Gleichgewicht kommen – nur mit nachhaltiger Landwirtschaft gibt es eine langfristige Perspektive für alle.

Es werden dringend Spenden für den Schutz des einzigartigen Ökosystems im Biosphärenreservat Indawgyi-See und den Erhalt seines Artenreichtums benötigt. Angesichts der politisch prekären Situation in Myanmar ist ein rasches Vorankommen bei der Unterstützung der Zivilgesellschaft umso dringlicher – schon 30 €, 50 € oder 80 € helfen enorm.

Jetzt spenden
für das Biosphärenreservat Indawgyi

Biologischer Reisanbau ohne den Einsatz von Agrochemikalien bedeutet sauberes Wasser und gesunde Nahrung für alle.
Biologischer Reisanbau ohne den Einsatz von Agrochemikalien bedeutet sauberes Wasser und gesunde Nahrung für alle.
Der Saruskranich (Grus antigone) gilt v. a. aufgrund von Lebensraumverlust und Chemikalieneinsatz als gefährdet.Der Saruskranich (Grus antigone) gilt v. a. aufgrund von Lebensraumverlust und Chemikalieneinsatz als gefährdet.
Der Saruskranich (Grus antigone) gilt v. a. aufgrund von Lebensraumverlust und Chemikalieneinsatz als gefährdet.
Der Asiatische Klaffschnabel (Anastomus oscitans) ernährt sich von Schnecken auf den Reisfeldern. Seine Bestände sind rückläufig. (c) J. M. Garg
Der Asiatische Klaffschnabel (Anastomus oscitans) ernährt sich von Schnecken auf den Reisfeldern. Seine Bestände sind rückläufig. (c) J. M. Garg