Fünfjährige Verlängerung der Zusammenarbeit für den Naturschutz in Zentralasien

Das Ministerium für Umweltschutz Turkmenistans und die Michael Succow Stiftung (Deutschland) haben ihre Absichtserklärung (MoU) für die nächsten fünf Jahre offiziell erneuert. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Stärkung ihrer langjährigen Partnerschaft für den regionalen Naturschutz.

Die Zusammenarbeit zwischen der Michael Succow Stiftung und Turkmenistan besteht seit 2007 und leistet einen weltweit bedeutenden Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Zentralasien.

Kernbereiche der Zusammenarbeit:

  • Management von Schutzgebieten: Wissenschaftliche Unterstützung und Erstellung von Managementplänen für die Naturschutzgebiete Turkmenistans
  • Neue UNESCO-Nominierungen: Vorbereitung der neuen transnationalen Nominierung „Karst, Canyons und Höhlen von Koytendag“ (gemeinsam mit Usbekistan) im Anschluss an die bereits erfolgreich eingeschriebenen Winterkalten Wüsten von Turan
  • Stärkung unserer Möglichkeiten im Rahmen des IKI One Health Projektes bei der regionalen Habitatvernetzung, Forschung und Prävention von Zoonosen
  • Fortführung der grenzüberschreitenden Naturschutzzusammenarbeit bspw. bei der Umsetzung des Ustjurt Memorandums und weiteren grenzüberschreitenden Maßnahmen zum Schutz migrierender Wildtiere, gemeinsam mit der Bonner Konvention (CMS)
  • Fortführung unseres Engagements zur Stärkung des Managements und der Effektivität bestehender UNESCO-Welterbestätten, wie der Winterkalten Wüsten des Turan

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