Die Route führte vom Sewansee über das Kloster Haghartsin in den Dilijan-Nationalpark. Am Kloster stellte das Projektteam das Konzept des geplanten Biosphärenreservats vor. Dabei ging es um seine Zonierung und darum, Naturschutz über die Grenzen des Nationalparks hinaus mit nachhaltiger Entwicklung für die Menschen in der Region zu verbinden. Im Zentrum zur Wiederansiedlung des Kaukasischen Rothirschs stellte die Nationalparkverwaltung die Biodiversitätswerte des Gebiets vor. Beim Mittagessen in Dilijan tauschten sich die Teilnehmenden mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und lokaler Unternehmen aus. Sie gehören zu den wichtigen Akteuren für das künftige Biosphärenreservat.
Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts „Towards the Establishment of the Dilijan Biosphere Reserve in Armenia – Nomination and Enabling Framework” statt. Das Projekt bereitet gemeinsam mit dem armenischen Umweltministerium und lokalen Akteuren die Nominierung des ersten UNESCO-Biosphärenreservats Armeniens vor. Es wird über das Beratungshilfeprogramm (BHP) des Bundesumweltministeriums gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie vom Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet. Die Stiftung Überlebensrecht trägt eine Kofinanzierung bei.
Wir danken allen Teilnehmenden für den offenen Austausch und die große Unterstützung für die Idee eines Biosphärenreservats Dilijan.
