Eine Linde für Egon Lentzkow – Erinnerung an einen engagierten Naturfreund und Lehrer

Mit der Pflanzung einer Linde wurde am 19. Juni 2026 in Siedenbollentin an das Lebenswerk von Egon Lentzkow erinnert. Die feierliche Einweihung des Baumes fand anlässlich seines 95. Geburtstags statt und würdigt einen Menschen, der über Jahrzehnte das Dorfleben und den Naturschutz in der Region geprägt hat.

Egon Lentzkow war viele Jahre Lehrer im vorpommerschen Siedenbollentin. Mit großer Leidenschaft vermittelte er Generationen von Schülerinnen und Schülern die Besonderheiten der heimischen Flora und Fauna und weckte ihr Interesse für die Natur vor der eigenen Haustür.

Darüber hinaus engagierte er sich über viele Jahre als Vorsitzender der Naturfreunde Siedenbollentin. Der Verein setzt sich ehrenamtlich für den Erhalt des örtlichen Naturschutzgebiets ein und beteiligt sich unter anderem an der Erfassung seltener Pflanzenarten. Für viele Menschen in der Region war Egon dabei nicht nur Lehrer, sondern auch Vorbild, Naturschützer und Wegbegleiter.

Er verstarb im Januar 2025 im Alter von 93 Jahren. Die nun gepflanzte Linde soll an sein Wirken erinnern und zugleich ein sichtbares Zeichen für die Verbundenheit von Bildung, Naturschutz und ehrenamtlichem Engagement setzen.

Auch die Michael Succow Stiftung hat Egon Lentzkow in seinem langjährigen Engagement kennengelernt und geschätzt. Bis heute verbindet uns eine enge Zusammenarbeit mit den Naturfreunden Siedenbollentin. Umso mehr freuen wir uns, dass mit der Linde ein würdiger Erinnerungsort geschaffen wurde.

Unser Dank gilt den Naturfreunden Siedenbollentin, der Familie Lentzkow und der Gemeinde Siedenbollentin für die gute Zusammenarbeit und die gemeinsame Umsetzung dieses besonderen Projekts.