Die Freude bei dem Team der Inselstation und der Projektverantwortlichen Dr. Nina Seifert war entsprechend groß. Und weil niemand fehlen sollte, waren auch die übrigen Freiwilligen auf einem Foto mit dabei und somit zumindest stellvertretend auf der Bühne.
Aus mehr als 90 Bewerbungen waren 29 Projekte für den Wettbewerb nominiert worden. Vergeben wurden neben den mit 2.000 Euro dotierten „Mutmachpreisen“ insgesamt drei Hauptpreise in den jeweiligen Kategorien.
Die Natur- und Klimaschutzstation Koos gehört damit zu den ausgezeichneten Projekten, die zeigen, wie Klimaschutz und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern ganz konkret gelingen können und wurde mit einem Preisgeld von 15.000 Euro ausgezeichnet: Natur- und Klimaschutzstation Koos – ein Moor zum Vorzeigen – Gutes.Klima.Machen.
Ein Moor zum Vorzeigen
Die Geschichte der Natur- und Klimaschutzstation beginnt mit einem besonderen Ort: Als das letzte Wohnhaus auf der Insel Koos, mitten im Naturschutzgebiet, zum Verkauf stand, war schnell klar, dass daraus mehr werden sollte als ein neues Zuhause.
Heute ist die Inselstation Ausgangspunkt für praktische Naturschutzarbeit der Michael Succow Stiftung im umgebenden Küstenüberflutungsmoor und zugleich ein Lern- und Begegnungsort. Schülerinnen und Schüler, Studierende, die Bürgermeisterin von nebenan und der Jagdpächter kommen hier mit dem Moor in Kontakt. Junge Menschen verbringen als Freiwillige ein Jahr auf der Insel, erleben die Dynamik eines lebendigen Moores hautnah und tragen ihr Wissen weiter.
„Ein Moor zum Vorzeigen“ war der Titel der Bewerbung bringt damit ziemlich genau auf den Punkt, was die Station ausmacht: Sie verbindet Naturschutz, Klimaschutz, Bildung und praktisches Handeln an einem außergewöhnlichen Ort.
Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung!
Der Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. ist Teil des Programms MV tut was. des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
