Kugitang: Ein außergewöhnlicher Naturraum auf dem Weg zum Weltnaturerbe

Die Kugitang-Berge an der Grenze von Turkmenistan und Usbekistan gehören zu den außergewöhnlichsten und zugleich kaum bekannten Naturräumen Zentralasiens. Das abgelegene Gebirge ist geprägt von spektakulären Karsthöhlen, einer hohen Zahl endemischer Arten und weltweit einzigartigen Dinosaurier‑Fußabdrücken. Zudem ist es Lebensraum der seltenen Schraubenziege (Markhor).

Aktuell arbeiten beide Länder daran, dieses Gebiet gemeinsam als grenzüberschreitende Weltnaturerbestätte auf den Weg zu bringen. Wir als Stiftung unterstützten diesen Prozess fachlich und organisatorisch – von der Vorbereitung wissenschaftlicher Grundlagen bis zur internationalen Abstimmung. Im Mai wurde eine Expedition durchgeführt, um die besonderen Naturwerte zu dokumentieren. 

Der Weg zum Weltnaturerbe ist anspruchsvoll und braucht Zeit, Expertise und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Gerade deshalb ist eine langfristige Begleitung entscheidend, damit außergewöhnliche Landschaften wie der Kugitang dauerhaft geschützt werden können. 

Wer diese Arbeit unterstützen möchte, kann mit einer Welterbe‑Patenschaft dazu beitragen, dass solche internationalen Schutzvorhaben fachlich begleitet und weiterentwickelt werden. 

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