Arbeitseinsatz im Mannhagener Moor: Gemeinsam für ein lebendiges Moor

Nachdem der öffentliche Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Mannhagener Moor aufgrund von Glätte verschoben werden musste, konnte er am Samstag, den 28. Februar, bei strahlendem Frühlingswetter endlich stattfinden. 21 engagierte Helferinnen und Helfer – von der Schülerin bis zum Rentner – packten tatkräftig mit an, um junge Moorbirken aus der Fläche zu bergen.

Die Birken waren in den Wochen zuvor bereits geschnitten worden und mussten nun aus dem Moor entfernt werden. Mit viel Motivation und Teamgeist meisterten die Teilnehmenden die besonderen Herausforderungen des Geländes: Stolperfallen aus Brombeerranken, Bulten und Baumstümpfen sowie eine wasserstauende Eisschicht, die sich trotz milder Temperaturen noch einige Zentimeter unter der Oberfläche hielt. Am Ende des Einsatzes konnte sich die Gruppe zufrieden – und ein wenig erschöpft – vor einem beachtlichen Berg aus geborgenen Moorbirken versammeln.

Die inneren Moorbereiche wären natürlicherweise weitgehend baumfrei. Erst durch Entwässerung, Nährstoffeinträge, Abtorfung und Aufforstung konnten sich dort Gehölze ansiedeln. In den vergangenen Jahren wurden bereits zentrale Entwässerungsgräben verschlossen, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren. Bis wieder ein natürlicher, flurnaher Wasserstand erreicht ist, bleibt die Entfernung des jungen Birkenaufwuchses eine wichtige Maßnahme: Sie dient der Offenhaltung der Moorflächen und dem Erhalt geschützter Pflanzenarten, die auf nasse, unbeschattete und nährstoffarme Standorte angewiesen sind.

Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung und danken allen Beteiligten herzlich für ihren tatkräftigen Einsatz für den Moorschutz!

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Fotos: L. Heinze / Michael Succow Stiftung