Gemeinsam für eine grüne Zukunft in der Ukraine

IKI Ukraine Interface Workshop bringt geballte Ukraine-Expertise mehrerer Sektoren in Berlin zusammen. Wie kann eine nachhaltige und klimaresiliente Zukunft für die Ukraine aussehen – trotz Krieg und im Hinblick auf den EU-Beitritt? Genau darüber diskutierten Ende April über 120 Vertreter*innen aus der Ukraine mit hochrangingen Vertreter*innen der deutschen Politik und Projektumsetzer*innen in Berlin

Berlin wurde Ende April 2026 zum Treffpunkt für alle, die an einer grünen und resilienten Zukunft der Ukraine arbeiten: Beim 4. Networking Workshop der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) kamen zentrale Akteurinnen und Akteure aus Politik, internationalen Organisationen und Projektpraxis zusammen.

Mit dabei waren auch hochrangige Vertreter wie Oleksandr Krasnolutskyi, Vize-Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine, sowie Dr. Kathrin Blaufuss, Leiterin des IKI-Programms. Ihre Beiträge machten deutlich, wie wichtig enge internationale Zusammenarbeit gerade jetzt ist.

Im Fokus des Workshops stand die Frage: Wie kann die Ukraine ihren Weg in Richtung EU gehen und gleichzeitig Klima-, Biodiversitäts- und Energieziele voranbringen? Diskutiert wurden unter anderem Fortschritte bei den nationalen Klimazielen (NDC), der Biodiversitätsstrategie (NBSAP) sowie innovative Ansätze für eine dezentrale und erneuerbare Energieversorgung.

Neben politischen Impulsen bot das Programm viel Raum für Austausch und konkrete Zusammenarbeit. In interaktiven Sessions wurde gemeinsam daran gearbeitet, wie sich Klimaschutz und Naturschutz systematisch in Wiederaufbaupläne integrieren lassen – ein entscheidender Baustein für eine nachhaltige Entwicklung des Landes.

Bereits im Vorfeld nutzten IKI-Durchführungsorganisationen die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Beiträge sichtbar zu machen.

Auch die Michael Succow Stiftung war aktiv dabei und brachte ihre Expertise insbesondere im Bereich Anpassungplanung, speziell Ökosystembasierte Anpassung aber auch aus dem Moor- und Naturschutz ein. Der Workshop bot eine wertvolle Plattform, um Partnerschaften zu stärken, neue Impulse mitzunehmen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die unter den aktuellen Herausforderungen wirklich tragen.

Eines wurde in Berlin deutlich: Der Wiederaufbau der Ukraine ist nicht nur eine enorme Aufgabe – sondern auch eine große Chance, nachhaltige, klimaresiliente Entwicklung von Anfang an beim Wiederaufbau der Ukraine mitzudenken.

Fotos: Mehlwasser GmbH