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Festkolloquium zu Michael Succows 75. Geburtstag

„Er kann Menschen begeistern, ob sie wollten oder nicht!“ lautete am 29. April eine Erklärung für das herausragende Lebenswerk des Moor- und Naturschützers Prof. em. Michael Succow . Für dieses wurde der Alternative Nobelpreisträger anlässlich seines  75. Geburtstags mit einem ganztägigen Festkolloquium in der Aula der Universität Greifswald geehrt. Freunde und Weggefährten wie Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Erwin Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, der Unternehmer Michael Otto, sowie Jakob von Uexküll, Stifter des Alternativen Nobelpreises, sprachen über das langjährige Engagement des Naturschützers.
 

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Auch eine durch den vielfach ausgezeichneten Professor geprägte Generation junger Landschaftsökologen gab ein Bild zum Stand des Naturschutzes heute und den aktuellen Herausforderungen der Landnutzung. Mehr in der Pressemitteilung zu Jubiläum und Festveranstaltung.

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Michael Succow Stiftung übernimmt Verantwortung für die Karrendorfer Wiesen

Die Michael Succow Stiftung freut sich: Anfang Februar konnte sie die ‚Karrendorfer Wiesen‘ - ein ca. 360 ha großes Salzgraslandgebiet vor den Toren der Hansestadt Greifswald – als Bestandteil des „Nationalen Naturerbes“ in ihr Eigentum übernehmen. Sie kann damit den Erhalt der besonderen Wiesen als Paradebeispiel für einen angepassten Küstenschutz und eine nachhaltige Nutzung empfindlicher Küstenüberflutungsräume langfristig sichern.

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In den 70er Jahren wurden die zuvor noch regelmäßig überfluteten Salzweiden eingedeicht, entwässert und mehrfach umgebrochen. Gravierender Moorschwund und ein dramatischer Verlust der hier einst typischen Tier- und Pflanzenarten waren die Folge. Heute rasten dort wieder Zehntausende Sumpf- und Wasservögel und es brüten dort zahlreiche seltene Vogelarten.
Lesen Sie hier mehr Information zum Salzgrasland Karrendorfer Wiesen und die gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV und der Michael Succow Stiftung.

DBU-Ehrenpreis für Naturschützer Michael Succow

Bundespräsidetn Joachim Gauck überreicht den DBU-Ehrenpreis an Michael Succow (Foto: DBU)
 

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeichnete Prof. em. Dr. Michael Succow mit ihrem Ehrenpreis aus. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung beim feierlichen Festakt am 8. November in Essen. Hier das Porträt des Preisträgers:

 

Bundespräsident Joachim Gauck übergibt den DBU Ehrenpreis an den Naturschützer Michael Succow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Auszeichnung erhielt Michael Succow für sein Lebenswerk. Als „Ausnahmepersönlichkeit im Naturschutz mit Charisma“ hatte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den 74-jährigen Naturschützer und Moorkundler im Vorfeld gewürdigt. Denn Succow habe als Stellvertreter des Ministers für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR in der Zeit des politischen Umbruchs in Deutschland die historische Chance für den Naturschutz gesehen und genutzt, so Bottermann. Michael Succow und Mitstreitern sei es gelungen, auf der letzten beschließenden Sitzung des Ministerrates der DDR am 12.9.1990 das Nationalparkprogramm verabschieden zu lassen. Damit waren über Nacht 12,1 Prozent der Landesfläche der ehemaligen DDR mit einem einstweiligen und 5,5 Prozent mit einem endgültigen Schutzstatus gesichert worden. Für diesen Coup erhielt Michael Succow 1997 den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) und gründete mit dem Preisgeld die Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur.
In der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Umweltpreises wurde der Ehrenpreis erst füfnmal ausgesprochen, u.a. an Michail Gorbatschow und Prof. Heinz Sielmann.
Mehr Information bietet unsere Pressemitteilung und die Website des DBU-Umweltpreises.