Wasdower Wald

Wald für Wildnis

Alter Buchenwald, Laubmischwaldbereiche mit Eichen und Hainbuchen, feuchter Erlenwald und Fichtenforst – der Wasdower Wald ist sehr vielgestaltig. Wahrscheinlich aufgrund seines auffälligen Reliefs mit kleinen Tälern und Hangrücken, schien das Fleckchen Land nie besonders attraktiv für eine Ackernutzung – ein Glück für den Wald, der auf der Fläche seit mindestens 400 Jahren durchgängig bestehen konnte. Mit angrenzenden frischen Wiesen bietet das Gebiet dem vom Aussterben bedrohten Schreiadler in Mecklenburg-Vorpommern ein wertvolles Bruthabitat.  

Die Succow Stiftung entnimmt die Fichten, um den natürlichen, regional-typischen Laubwald zu fördern. Anschließend darf sich der Wald zu Wildnis entwickeln. 

 

Forstamt Dargun

Wasdower Wald (Foto: Stefan Schwill)

Wasdower Wald

Größe: knapp 40 ha Waldfläche (davon 21 ha Anteilseigentum der Succow Stiftung)

Lage: im Trebeltal bei Nehringen, 10 km nordwestlich von Dargun

Lebensräume: Buchenwald

Arten: Schreiadler, Schwarzspecht, Buche, Flatterulme, Vogelkirsche

Schutzzweck: Erhalt und Förderung natürlicher, strukturreicher Laubwaldgesellschaften, Schreiadler-Schutz

Schutzstatus: Vogelschutzgebiet "Recknitz- und Trebeltal mit Seitentälern und Feldmark"

Im Eigentum seit: 2011

Ansprechpartnerin

Luise Rothe
Expertise: Waldökologie, nachhaltige Landnutzung, Umweltbildung

luise.rothe[at]succow-stiftung.de


Tel +49 3834 83542 21