Aktuelles

+ + +

Neues Projekt für Rominter Heide

13. 11. 2018, 01:16 von Roxane Bradaczek

Der russische Teil der Rominter Heide im Kaliningrader Gebiet soll zum UNESCO-Biosphärenreservat entwickelt werden. Den Nominierungsprozess unterstützt die Succow Stiftung mit dem Projekt Rominter Heide – Vorbereitungen zur Einrichtung eines UNESCO Biosphärenreservats. Ein Workshop in Kaliningrad am 24. Oktober mit rund 30 TeilnehmerInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und lokalen Interessenverbänden bildete den Auftakt.

Das geplante Biosphärenreservat wäre das erste im Kaliningrader Gebiet und damit das westlichste der Russischen Föderation. Kernbestandteil des BR bildet der 2012 ausgewiesene regionale Naturpark „Wystinets“. Dieser schützt heute weite Teile der Rominter Heide – eine der großen unzerschnittenen Tieflandwälder Mitteleuropas. Im Rahmen des Projekts soll der Naturpark um eine Entwicklungszone, die das den Wald umgebende Wystiter Hügelland umfasst, erweitert werden. Vor allem diese stärker besiedelten Randbereiche bieten großes Potential für eine naturnahe Bewirtschaftung, z.B. in Form von Ökolandbau, oder nachhaltigen Tourismus.

Save the Date: GAI-Abschlusstagung

9. 11. 2018, 13:50 von NK

Der neue Termin für die Abschlusstagung des Projektes Greifswalder Agrarinitiative steht fest: Am 19.-20. März 2019 lädt das Projekt zur Veranstaltung unter dem Titel "Land-Eigentümer und Land-Wirte im Dialog - gemeinsam Verantwortung für Naturschutz in der Agrarlandschaft tragen" nach Greifswald. Sie thematisiert, wie Landnutzer und Landeigentümer gemeinsam Verantwortung für den Schutz von regionaler Natur und Biodiversität übernehmen können. Nicht nur Landeigentümer, Landwirte und und Naturschützer sowie interessierte Bürger sind herzlich zur Konferenz geladen.

 

Für besseres Ryckwasser

7. 11. 2018, 14:23 von NK

Flüsse sind Orte der Erholung und Lebensadern in der Landschaft. Aber nicht, wenn sie mit Nährstoffen belastet sind, wie derzeit der Ryck bei Greifswald. Seit Jahren ist es schwierig, politische Ziele für den Gewässerschutz, wie bspw. einen reduzierten Nährstoff-Eintrag, umzusetzen. Das betrifft bei Greifswald den Ryck und den Greifswalder Bodden. Dabei gibt es bereits vielversprechende Lösungen wie die Wiedervernässung entwässerter Moore und die Umstellung auf eine nachhaltige Nutzung (z.B. Paludikultur = Bewirtschaftung nasser Moore). Dies könnte Nährstoffprobleme lindern, weitere Treibhausgasemissionen verhindern und Biomasse von Moorböden liefern, die sich als Baustoffe oder für andere Nutzungen verwerten lassen. Die Veranstaltung Landwirtschaft & Gewässerschutz – Optionen am Übergang von Fluss und Land, organisiert durch die Projekte CLEARANCE und MORGEN der Universität Greifswald und der Succow Stiftung, lädt Landnutzer und -eigentümer, Verwaltung, Wissenschaftler und interessierte Bürger ein, gemeinsam zu überlegen, was in und um Greifswald für bessere Gewässer getan werden kann. Die Teilnahme an der ganztägigen Veranstaltung ab 9 Uhr im Greifswalder Rathaus ist kostenfrei.

 

See- und Küstenvögel im Fokus

6. 11. 2018, 11:41 von NK

Einen Schwerpunkt des 12. Deutsche See- und Küstenvogelkolloquiums bildet die Wiederherstellung und das Management von Lebensräumen für Küstenvögeln. Die Salzwiesen entlang der Ostseeküste wurden in der Vergangenheit auf großen Flächenanteilen melioriert und in eine intensive landwirtschaftliche Nutzung überführt. Mit der Renaturierung der Karrendorfer Wiesen vor den Toren Greifswalds wurde 1993/94 das erste große Projekt zur Wiederherstellung derartiger Lebensräume umgesetzt. Eine Exkursion des Kolloquiums führt daher auf diese Wiesen. Mehr zum Programm und den Veranstaltern, der Arbeitsgemeinschaft Seevogelschutz, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern sowie der Michael Succow Stiftung, in der aktuellen Pressemitteilung.

 

 

Binsenberg wird nass

17. 10. 2018, 10:15 von NK

Diesen Herbst wird es endlich losgehen mit der schrittweisen Wiedervernässung des Hangquellmoores Binsenberg bei Siedenbollentin. Für die Grabenverschlüsse und die Sicherung der angrenzenden Landwirtschaftsflächen (Los 1 und 3 der Ausschreibung vom 31.07.2018) ist die Bietergemeinschaft FGW Bau GmbH & Neubrandenburger Brunnen- und Wasserservice GmbH beauftragt. Die Ersteinrichtung eines Teils des Binsenbergs (Los 2) leistet der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Krauß.

 

Schutzgebiet im Aralsee

5. 10. 2018, 14:09 von NK

Einst war der Barsakelmes Zapovednik (IUCN Ia) eine Insel im Aralsee. Doch seitdem der Aralsee weitestgehend verschwunden ist, ist auch der Zapovedik zum Festlandteil geworden. Viele Pflanzengesellschaften haben sich seitdem dramatisch verändert, auf dem Grund des Aralsees stellen sich Sukzessionstadien neuer Vegetation ein, nach IUCN Roter Liste international bedrohte Huftiere wie Saigaantilopen, Wildesel und Kropfgazellen haben ihre natürliches Habitat verloren und sind in Ihren Populationen stark geschrumpft. Zusammen mit dem nationalen CADI Partner ACBK in Kasachstan, der Verwaltung des Barsakelmes Zapovedniks, leitenden Mitarbeitern des International Fund for Safing the Aral Sea (IFAS), Wissenschaftlern und NGO-Vertretern hat die Michael Succow Stiftung eine zweitägige Gebietsbereisung- und Ökosystem-Analyse, gefolgt von einem viertägigen Open Standards Workshop, durchgeführt. Die Open Standards for the Practice of Conservation unterstützen Schutzgebietsmanager in der systematischen Planung, Umsetzung und Monitoring ihrer Schutzbemühungen und passen diese bedarfsweise und wissensbasiert an. Während des Workshops wurden die Bedrohungen und Stressfaktoren auf die Schutzziele des Gebietes grundlegend und umfassend analysiert. Darauf aufbauen haben die Workshopteilnehmer, moderiert durch Mitarbeiter der Michael Succow Stiftung, Strategien zu Verringerung von beidem, identifiziert.

 

tl_files/images/Aktuelles/Aktuelles 2018/1809_CADI Workshop 1.JPG         tl_files/images/Aktuelles/Aktuelles 2018/1809_CADI Workshop 2.JPG

 

 

 

IPBES-Workshop

28. 9. 2018, 12:22 von NK

Am 18. September fand in Taschkent ein Workshop zu IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) statt. Die Veranstaltung wurde von CADI organisiert, um die internationale Naturschutz-Zusammenarbeit in Zentralasien zu unterstützen. Hauptziel des Workshops war die Einführung in die Struktur und Prozesse von IPBES. Durch den Beitritt der zentralasiatischen Länder zur Plattform könnten Experten der zuständigen Regierungsstellen, akademischen Einrichtungen und NGO’s sowohl ihre Kapazitäten als auch ihren Einfluss vergrößern. An der Veranstaltung nahmen Entscheidungsträger aus Regierungsbehörden sowie Vertreter von wissenschaftlichen, nichtstaatlichen und internationalen Organisationen aus Usbekistan und Tadschikistan teil.

 

CADI startet in Turkmenistan!

3. 9. 2018, 10:19 von NK

Expeditionen zum Erkunden der Biodiversität, eine Nominierung der Schutzgebiete Repetek und Bereketli Garagum als Weltnaturerbestätte oder Umweltbildung in den Schutzgebieten der winterkalten Wüsten – in Turkmenistan kann das Projekt Central Asian Desert Initiative (CADI) jetzt zahlreiche Maßnahmen beginnen. Eine offizielle Vereinbarung dazu unterzeichneten das Staatliche Komitee Turkmenistans für Umweltschutz und Landressourcen und die Michael Succow Stiftung als Partner am 20. August. Das Abkommen setzt die jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Partner in verschiedenen Projekten zum Natur- und Umweltschutz in Turkmenistan im Rahmen eines Memorandum of Understanding fort. Nationaler Partner für die Umsetzung von CADI in Turkmenistan ist das National Institute of Deserts, Flora and Fauna (NIDFF).

 

Ort der Biologischen Vielfalt 2019 gesucht!

30. 8. 2018, 12:47 von NK

Mit einem Fest im Ort der Biologischen Vielfalt 2019 macht das Projekt Schatzküste das Engagement von Initiativen, Höfen und Kommunen zum Schutz ihrer Natur im Hotspot 29 (Rostocker Heide, Darß-Zingster Boddenküste, Hiddensee und Westrügen) sichtbar. Die Auszeichnung besteht aus dem Fest der Biologischen Vielfalt, dem Schatzküste-Wanderpokal und einem Baum des Jahres.
Machen Sie den Ort Ihres Engagements zum „Ort der biologischen Vielfalt 2019“! Beschreiben Sie uns Ihr Engagement formlos bis 30. November 2018 per Mail an info@succow-stiftung.de. Für den Gewinner finanziert und organisiert die Michael Succow Stiftung u.a. das Fest der Biologischen Vielfalt, das sich der jeweiligen Umgebung anpasst, ob Strand, Moor oder Wald etc.. Ein Regionalmarkt ergänzt das Fest. Er bietet Produkte und Dienstleistungen aus der Region rund um das Thema „Biologische Vielfalt nachhaltig Nutzen“.